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WISSENSWERTES


Panik-Attacken - Wenn die Angst kommt
Angst hat einen wichtigen Job. Sie gehört zu unserem ältesten Überlebenssystem. Wenn unser Gehirn eine Gefahr wahrnimmt, muss es nicht erst lange überlegen. Es schaltet auf Alarm.
Das passiert zum Beispiel, wenn dir plötzlich ein Auto entgegenkommt. Dein Herz schlägt schneller. Deine Atmung verändert sich. Deine Muskeln spannen sich an. Dein Körper schüttet Stresshormone wie Adrenalin aus. Warum?
Damit du möglichst schnell reagieren kannst. Kämpfen.Fliehen.Oder stillhalten.

Barbara Dieringer
vor 2 Tagen6 Min. Lesezeit


Warum machen wir aus allem einen Notfall?
Du bereitest das Abendessen zu. Es ist ein normaler Tag unter der Woche, alles geht seinen gewohnten Gang. Vielleicht bist du vom Tag etwas erschöpft, vielleicht war viel los heute. Egal. Du stehst so da und schnibbelst Gemüse. Du schneidest flott dahin, zack - zack - zack. Und plötzlich merkst du: du schneidest, als würde dein Leben davon abhängen, das Abendessen so schnell wie möglich fertig zu bekommen.

Barbara Dieringer
22. Sept.5 Min. Lesezeit


Darf ich das überhaupt denken? Tabu-Gedanken, über die kaum eine frischgebackene Mama spricht
Wir leben in einer Gesellschaft, in der Schwangerschaft und die erste Zeit mit Baby häufig sehr romantisch dargestellt werden. Da ist das Bild der glücklichen Mama, die ihr Baby liebevoll im Arm hält, während die Sonne durchs Fenster scheint. Alles wirkt ruhig, natürlich und erfüllt.
Was wir viel seltener sehen, sind die Nächte, in denen du zum fünften Mal aufstehst. Die Erschöpfung. Einen Körper, der sich plötzlich fremd anfühlt. Tränen, obwohl du doch eigentlich glücklic
Barbara Pletzer
3. Sept.7 Min. Lesezeit


Sie werden so schnell groß!
Kinder werden groß. Viel schneller, als wir manchmal begreifen können. Aber ich frage mich aus psychologischer Sicht etwas anderes: Was passiert eigentlich, wenn aus der Erinnerung daran, dass alles vergänglich ist, ein neuer Anspruch wird? Wenn aus „Genieße diese Zeit“ unbewusst ein „Du solltest diese Zeit genießen“ wird? Denn dann kann aus einem schönen Gedanken ganz schnell zusätzlicher Druck entstehen.

Barbara Dieringer
18. Aug.7 Min. Lesezeit


Darf ich mir als Mama einfach so eine Auszeit gönnen – auch wenn noch nicht alles erledigt ist?
Ich würde mich so gerne einfach einmal hinsetzen. Aber zuerst muss ich noch schnell die Küche aufräumen. Dann die Wäsche zusammenlegen. Die Jause für morgen vorbereiten. Den Kindern noch etwas herrichten. Und eigentlich müsste ich auch noch..."
Und plötzlich ist der Tag vorbei. Die Pause hat wieder keinen Platz gefunden.
Viele Mamas haben das Gefühl, sie müssten sich ihre Erholung erst verdienen. Erst wenn alles erledigt ist. Erst wenn niemand mehr etwas braucht.

Barbara Dieringer
7. Aug.3 Min. Lesezeit


Ich bin ständig für alle da – nur nicht für mich
Kennst du das Gefühl, dass dein ganzer Tag daraus besteht, für andere da zu sein? Du kümmerst dich um die Kinder, organisierst Termine, denkst an Geburtstage, kaufst ein, räumst auf, arbeitest, tröstest, erinnerst, planst und versuchst, allen gerecht zu werden. Abends bist du erschöpft. Und trotzdem hast du das Gefühl, nicht genug geschafft zu haben. Vielleicht fragst du dich manchmal: Wann war ich eigentlich das letzte Mal einfach nur ich? Nicht Mama. Nicht Partnerin. Nicht

Barbara Dieringer
5. Aug.2 Min. Lesezeit


Ich darf doch jetzt nicht traurig sein … oder? Warum deine Gefühle niemals dein Feind sind
Kennst du das? Du bist traurig. Doch fast sofort meldet sich eine innere Stimme.
„Reiß dich zusammen.“
„Andere haben es viel schwerer.“
„Jetzt funktioniere einfach.“
„Du darfst jetzt nicht weinen.“
Viele Frauen haben genau das gelernt. Gefühle möglichst schnell wegzumachen, sie wegzudrücken oder sich dafür zu schämen. Vielleicht funktioniert das sogar eine Zeit lang.
Barbara Pletzer
5. Aug.3 Min. Lesezeit


Ich funktioniere nur noch – warum so viele Frauen und Mütter sich selbst verlieren
Du stehst morgens auf und funktionierst.
Du kümmerst dich um die Kinder, organisierst den Alltag, denkst an Termine, Einkäufe und Geburtstage. Du bist für deine Familie da, im Beruf, für Freunde – und am Abend fragst du dich, wo du selbst eigentlich geblieben bist.
Barbara Pletzer
5. Aug.4 Min. Lesezeit
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